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SnapPap – Papier in Lederoptik

snappap - veganes Leder„Als ich letztens meine Papiertasche gewaschen und gebügelt habe…“

– „Was? Eine Papiertasche, gewaschen und gebügelt?!“

Doch, das geht. SnapPap steht bei vielen DIY-Fans hoch im Kurs.

Papier zum Vernähen

SnapPap besteht aus Zellulose und Latex. Diese Papier-Kunststoff-Mischung sieht aus wie Leder, ist jedoch zu 100 % vegan, hauchdünn (0,55 mm) und lässt sich vielseitig verarbeiten. Darüber hinaus ist SnapPap umweltfreundfreundlich und nicht gesundheitsschädlich, da auf PVC und BPA verzichtet wird.

Weitere Eigenschaften: Das Material ist reißfest und die Oberfläche ist abriebfest. Selbst dünne Streifen sind derart robust, dass durch Ziehen und Zerren am Material nichts passiert – ideal einsatzbar als Träger an Taschen. Zudem ist es für das Waschen in der Maschine geeignet. Vor dem Vernähen sollte das Material gewaschen werden, da es dadurch etwas weicher wird und somit angenehmer verarbeitet werden kann. Der Effekt: Die typische Lederoptik wird erst durch das Waschen erzielt. Es ist auch für den Wäschetrockner geeignet und kann mit dem Bügeleisen problemlos glattgebügelt werden.

Ob knittrige Lederoptik oder glatte Oberfläche – es sieht definitiv richtig gut aus… Was ihr mit SnapPap anstellen könnt? Na, so ziemlich alles, was ihr wollt: www.snap-pap.de/tagboard/. Besonders für Taschen und Geldbörsen ist SnapPap besonders gut geeignet, da der Stoff schön fest ist.

SnapPap lässt sich auch bedrucken und färben. Außerdem kann es gelasert werden – z. B. für tolle Applikationen in Form von Etiketten zum Aufnähen. Individuelle SnapPap-Etiketten könnt ihr bei uns im Webshop selbst konfigurieren und direkt bestellen.

Hier gibt es alle Infos zu SnapPap: www.snap-pap.de.

Vegane Mode – der Markt der Zukunft?

vegane Label

Wildlederjacke, Pelzmantel, Wollsocken – Kleidung aus tierischen Produkten sind weithin bekannt. Doch vegane Mode ist auf dem Vormarsch. Eine vermehrte Nachfrage ist zu verzeichnen…

Neue Alternativen

Kork statt Leder, recyceltes Polyester statt Seide, Fasern aus Bambus, Algen oder Eukalyptus – vegane Kleidung liegt im Trend. Wie bei der Ernährung kann auch bei der Kleidung auf tierische Bestandteile verzichten werden. Weitere Alternativen zu tierischen Bestandteilen können zum Beispiel Baumwolle, Hanf, Leinen, Sojaseide, Viskose, Lyocell, Acryl, Kunstleder oder Kunstpelz sein.

Der vegane Gedanke erhält Einzug in die Textilindustrie: In den vergangen Jahren hat das vegane Angebot an verschiedenen Formen und verschiedenen Qualitätsklassen zugenommen. In einigen Großstädten gibt es inzwischen Läden, die ausschließlich vegane Kleidermode führen.

Vegan… oder doch nicht?

Das Interesse in der deutschen Bevölkerung an diesem Thema wächst und die Zahl der Hersteller von veganer Mode steigt. Die Problematik: Es kann im Einzelfall schwierig zu erkennen sein, ob ein Kleidungsstück vegan ist oder nicht. Eine Jeanshose wirkt vermeintlich vegan, ist es in den meisten Fällen aber nicht: Der Lederflicken auf der Rückseite kann tierischen Ursprungs sein. Viele Konsumenten glauben zum Beispiel, Leder sei ein Nebenprodukt. Doch in vielen Fällen werden Tiere primär zum Zweck der Ledergewinnung gezüchtet. Auch an ungeahnten Orten verstecken sich tierische Substanzen, z. B. im Klebstoff für Schuhe oder auch in einigen Farbstoffen.

Kein einheitliches Siegel

Es gibt bereits diverse Label, die darauf hinweisen, dass Kleidungsstücke nicht aus tierischen Materialien gefertigt sind. Doch ein einheitliches Siegel für „tierfreie Mode“ gibt es bislang nicht. Doch dies wäre wünschenswert: Laut einer TNS Emnid-Studie im Auftrag des „Veganmagazins“ würden über 80 % der Befragten vegane Mode tragen, sofern die Qualität stimme.

Radikal tierfrei oder einfach bewusst konsumieren?

In jedem Fall lohnt es sich, genau hinzuschauen, unter welchen Bedingungen die für uns produzierten Waren entstehen.

Quellen: